Hauptbremszylinder sollen vorsorglich ausgetauscht werden
Mercedes ruft 55 000 Fahrzeuge der A-Klasse zurück

Betroffen sind Modelle, die zwischen September 2000 und Januar 2001 produziert wurden, teilte das Unternehmen mit. Daimler-Chrysler schätzt die Kosten der Rückrufaktion auf rund 10 Mill. Euro.

dpa-afx STUTTGART. Daimler-Chrysler ruft 55 000 Autos der Mercedes-Benz A-Klasse in die Werkstätten zurück. Betroffen sind Modelle, die zwischen September 2000 und Januar 2001 produziert wurden, teilte das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mit. Bei den Fahrzeugen kann eine Gummidichtung bei Temperaturen unter null Grad Celsius leicht porös werden, sagte ein Sprecher. Dadurch baue sich der Bremsdruck unter Umständen nur langsam auf.

An kalten Tagen im Januar liefen Rückmeldungen von Autofahrern über das Bremsverhalten der A-Klasse bei Daimler-Chrysler ein; gleichzeitig teilte der Zulieferer der Dichtungsmanschette im Hauptbremszylinder dem Konzern mit, dass das Teil bei neuen Modellen ausgetauscht würde. Betroffen sind nur Autos, die im Werk Rastatt produziert wurden, davon 27 000 Fahrzeuge in Deutschland. Die kompakte A-Klasse wird auch in Brasilien hergestellt. Daimler-Chrysler schätzt die Kosten der Rückrufaktion auf rund 10 Mill. Euro (20 Mill. DM).

Die Fahrzeughalter würden per Brief am Montag über die Maßnahme informiert, hieß es. Die für Kunden kostenlose Reparatur in der Werkstatt dauert etwa zwei Stunden. Der unerwünschte Effekt trete nur bei Minusgraden auf. Für Fragen hat Daimler-Chrysler eine Hotline mit der Telefonnummer 00800 - 17 77 77 77 eingerichtet.

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