Hauptstreitpunkte aus dem Weg geräumt
Streit zwischen der Formel Eins - Holding SLEC und EU ausgeräumt

Reuters MÜNCHEN. In dem Kartellverfahren gegen den Veranstalter der Formel Eins-Rennen sind die Hauptstreitpunkte nach Angaben aus Branchenkreisen mit der Europäischen Kommission aus dem Weg geräumt. "Ein positiver Bescheid der EU-Kommission wird Mitte September bis Anfang Oktober erwartet", hieß es am Freitag aus den Kreisen. An der Formel Eins-Holding SLEC ist der Sportbaron Bernie Ecclestone und der Münchener Medienkonzern EM.TV mit jeweils 50 % beteiligt. Aufgrund des EU-Kartellrechtsverfahrens wegen des Verdachts der Monopolisierung der Sportrechte an der Formel Eins war der geplante Börsengang der Holding mehrmals verschoben und sogar eine Zerschlagung des Unternehmens befürchtet worden. Bei den strittigen Punken sei es vor allem um die so genannte Konkurrenzklausel gegangen, die es Fernsehsendern und Rennveranstaltern verbot, Rennen von Konkurrenten der Formel Eins auf der selben Strecke zu veranstalten oder im selben Sender zu übertragen, hieß es aus Branchenkreisen. Außerdem habe die EU Bedenken gegen die Länge der Verträge über die Fernsehübertragungsrechte der Formel Eins gehabt und statt der üblichen zehn Jahre auf drei bis fünf Jahre plädiert. Die Formel Eins-Betreiber seien der EU in diesen Punkten entgegengekommen, hieß es. Nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" hat auch der Heidelberger Fernsehproduzent AE-TV seine Beschwerde bei der EU-Kommission gegen die Formel Eins-Betreiber zurückgezogen.

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