Hauptversammlung
Kinowelt: Aktionäre wollen Vorstand nicht entlasten

Aktionärsschützer übten auf der Hauptversammlung heftige Kritik an Vorstand und Aufsichtsrat.

vwd MÜNCHEN. Aktionärsvertreter haben auf der Hauptversammlung der Kinowelt Medien AG, München, heftige Kritik an Vorstand und Aufsichtsrat geäußert und zugleich angekündigt, den Gremien die Entlastung für das Geschäftsjahr 2000 zu versagen. "Aus dem einstigen Star am Aktienhimmel ist heute ein Papier geworden, das den Anlegern das Fürchten lehrt", kritisierte die Vertreterin der Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW). Sie forderte unter anderem detaillierte Aufklärung über den Aktienverkauf im Vorfeld der Gewinnwarnung vom 23. März und die Ermittlungen des Bundesaufsichtsamtes für Wertpapierhandel in diesem Zusammenhang.

"Die Bedenken zur Liquidität sind durch die Ausführungen des Vorstands nicht ausgeräumt", sagte der Vertreter der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK). Zudem mahnte er Informationen über künftige Finanzierungen an, da im laufenden Geschäftsjahr Kredite von fast 600 Mill. DM zur Rückzahlung fällig seien.



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