Hauptversammlung
Kinowelt schließt neue Sonderbelastungen nicht aus

Der angeschlagene Medienkonzern arbeitet an einem neuen Geschäftsplan.Das Unternehmen will in Zukunft nicht mehr in Internet und Merchandising investieren.

Reuters MÜNCHEN. Auf den angeschlagenen Medienkonzern Kinowelt AG könnten nach den Worten von Vorstandschef Michael Kölmel weitere Sonderbelastungen zukommen. Er könne wegen der anstehenden Restrukturierung des Unternehmens weitere Sonderbelastungen nicht ausschließen, sagte Kölmel am Montag auf der Hauptversammlung in München.

In Zukunft werde Kinowelt keine Mittel mehr in Randbereiche wie Merchandising und das Internet investieren. Zusammen mit einer Unternehmensberatung werde in den kommenden zwei Monaten ein neuer Geschäftsplan erstellt, der auch Auswirkungen auf die Organisation und das Personal von Kinowelt haben könnte.

Im ersten Quartal war Kinowelt durch Sonderbelastungen mit 33,3 Millionen Euro nach Steuern in die Verlustzone gerutscht.

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