Hauptversammlung
Walter Bau sieht sich trotz Baukrise auf Kurs

Der Walter-Bau-Konzern sieht sich trotz der Krise am Bau auf Kurs. "Es ist uns gelungen, uns erfolgreich vom allgemeinen Abwärtstrend der deutschen Bauwirtschaft abzukoppeln", sagte Konzernchef Wolf Fitzner am Donnerstag auf der Hauptversammlung in München.

HB/dpa MÜNCHEN. In den ersten fünf Monaten sei der Auftragseingang mit 1,2 Mrd. ? stabil geblieben. Im Gesamtjahr erwartet der drittgrößte deutsche Baukonzern weiter eine stabile Bauleistung von rund 3,3 Mrd. ? und wieder ein ausgeglichenes Konzernergebnis.

Fitzner räumte ein, dass der geplante Verkauf der Beteiligung an der Stuttgarter Züblin AG nur schleppend vorankommt. "Es ist uns nicht gelungen, den Verkauf in dem von uns selbst gesetzten Zeitrahmen zu vollziehen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Walter Bau-AG (Augsburg). Man werde nur verkaufen, wenn der Preis stimmt. Einen Zeitplan wollte er nicht nennen.

Beim bisherigen Sorgenkind, dem inländischen Schlüsselfertigbau, hat Walter Bau nach eigener Einschätzung inzwischen die Hausaufgaben gemacht. Der Konzern habe die Kapazitäten um ein Drittel reduziert, sagte Fitzner. "Dies war für uns und unsere Mitarbeiter zweifelsohne ein sehr schmerzhafter Prozess." Im vergangenen Jahr sei in diesem Geschäftsbereich fast eine schwarze Null erzielt worden. Walter Bau sieht sich als in Deutschland als Nummer eins beim inländischen Schlüsselfertigbau.

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