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Haustürwiderrufsgesetz

BGH-Urteilvom 28.10.2003 00:00:00 - XI ZR 263/02



Bundesgerichtshof
Haustürwiderrufsgesetz


HWiG § 3 a. F., ZPO § 794 Abs. 1 Nr. 5

Die einer Grundschuld mit persönlicher Haftungsübernahme und Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung zugrunde liegende Sicherungsabrede des mit dem Schuldner identischen Grundschuldbestellers, die formlos und konkludent getroffen werden kann und die den Entschluss zum Abschluss des zu sichernden Vertrages entscheidend fördert, erfasst bei einem wirksamen Widerruf eines Darlehensvertrages auch ohne ausdrückliche Vereinbarung regelmäßig Ansprüche des Kreditgebers aus § 3 HWiG a. F. Etwas anderes kann nur bei Vorliegen besonderer - vom Schuldner darzulegender und zu beweisender - Gründe gelten, die ausnahmsweise gegen die Einbeziehung der Folgeansprüche in die Sicherungsvereinbarung sprechen.

BGH-Urteil vom 28.10.2003 - XI ZR 263/02





Quelle: DER BETRIEB, 03.12.2003

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