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'HB': HVB könnte bis zu 3 000 Stellen abbauen - Ergebnisse Ende November

Die Hypovereinsbank könnte einem Pressebericht zufolge im Zuge ihres geplanten Sparprogramms bis zu 3 000 Stellen in Deutschland abbauen. Ohne substanzielle Entlassungen werde es nicht gehen, zitiert das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) Branchenkreise.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die Hypovereinsbank könnte einem Pressebericht zufolge im Zuge ihres geplanten Sparprogramms bis zu 3 000 Stellen in Deutschland abbauen. Ohne substanzielle Entlassungen werde es nicht gehen, zitiert das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) Branchenkreise.

Im Back-Office-Bereich, in dem in Deutschland 12 000 bis 14 000 Mitarbeiter beschäftigt sind, könnte jede fünfte Stelle eingespart werden. Eine HVB-Sprecherin habe die Angaben nicht kommentieren wollen. dpa-AFX hatte am Vortag aus Branchenkreisen erfahren, dass das Sparprogramm der HVB im Deutschlnad-Geschäft ein Volumen von etwa 300 Mill. Euro haben werde.

Noch Keine Endgültige Beschlüsse

Endgültige Beschlüsse gibt es der Zeitung zufolge bislang noch nicht. In Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Mckinsey werde noch am Konzept gefeilt. Die Ergebnisse sollten am 29. November dem Aufsichtsrat vorgestellt werden. Erst danach werde eine Entscheidung fallen.

Am Vortag hatte das "manager magazin" gemeldet, bei der Bank könnten bis Ende 2006 mehr als 2000 Stellen gefährdet sein. Eine hvb-Sprecherin hatte dies nicht kommentieren wollen.

Vorstandschef Dieter Rampl hatte Anfang des Monats angekündigt, das defizitäre Deutschland-Geschäft der Bank auf den Prüfstand zu stellen. Hintergrund der Aktion seien unter anderem die schwachen Zahlen des dritten Quartals, hieß es. Die Hypovereinsbank beschäftigt derzeit etwa 58 000 Menschen, davon knapp die Hälfte in Deutschland.

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