HDW will mit US-Rüstungskonzern kooperieren
Kieler Werft drängt auf den US-Markt

Die Kieler Werft HDW will U-Boote und Marine-Schiffe an die USA verkaufen. Ein entsprechendes Abkommen mit dem US- Rüstungskonzern Northrop Grumman sei unterschriftsreif, sagte Unternehmenssprecher Jürgen Rohweder. Er bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatts".

dpa KIEL. "Wir haben die klare Absicht, auch die USA als Kunden zu gewinnen", sagte Rohweder. Dies gehe nur mit einem US-Partner. In dem Vertrag sei sichergestellt, dass es keinen Technologieabfluss geben werde, "weder in die eine, noch in die andere Richtung".

Bei der Kooperation geht es in erster Linie um den Verkauf der technologisch bisher einzigartigen U-Boote mit Brennstoffzellen- Antrieb aus Kiel sowie um die Tarnkappen-Korvette der schwedischen HDW-Tochter Kockums. Rohweder sagte, in den USA gebe es ein deutliches Interesse an den U-Booten. Die kaum ortbare schnelle Tarnkappen-Korvette eigne sich für den Einsatz der US-Küstenwache.

Für die Howaldtswerke Werft-Deutsche AG sei die Orientierung in Richtung USA auch unter dem Aspekt wichtig, dass die Werft Folgeaufträge für die Zeit nach 2006/2007 benötige. Bis dahin seien die derzeitigen Aufträge abgearbeitet. Dass der US-Investor One Equity Partners 57 % der HDW- Anteile übernommen habe, hat nach Aussage Rohweders die Kooperation mit Northrop Grumman "nur klimatisch" beeinflusst.

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