Hedge-Fonds sollen Schwergewichte unter Druck setzen: Gerüchteküche brodelt bei Versicherungswerten

Hedge-Fonds sollen Schwergewichte unter Druck setzen
Gerüchteküche brodelt bei Versicherungswerten

Die Versicherungswerte geraten am Nachmittag weiter unter Druck. Marktteilnehmer berichten von mehreren Gerüchten, die um die Werte kursierten.

vwd FRANKFURT. So werde nur nicht über einen Verkauf von rund einer Mill. Allianz-Aktien durch die Fondsgesellschaft Pioneer, sondern auch über Abgaben durch US-Hedge-Fonds spekuliert. Die Hedge-Fonds wollten durch gezielte Verkäufe der Schwergewichte den Dax unter Druck setzen, heißt es aus dem Handel.

Allerdings seien derartige Gerüchte gerade vor dem Hintergrund der gespannten Marktlage mit Vorsicht zu genießen. Berichte über einen Verkauf des Anteils der Allianz an Deutscher Bank seien jedenfalls nicht zutreffend, und es könne keine Rede davon sein, dass der Versicherungskonzern "sein Tafelsilber verkaufe".

Korrekt sei lediglich, dass eine Wandelanleihe der Allianz, die 1998 im heutigen Nominalbetrag von einer Mrd. Euro aufgelegt worden war, am Berichtstag fällig geworden ist. Bis zum 17. Januar konnte sie laut Angaben auf der Internetseite der Allianz in Deutsche-Bank-Aktien gewandelt werden. Die Allianz konnte zwischen Rückzahlung in bar oder Deutsche-Bank-Aktien wählen.

Händler gehen davon aus, dass sich Allianz und Münchener Rück kurzfristig deutlich erholen könnten, sollten sich die Gerüchte als unzutreffend erweisen.

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