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Heide Simonis erneut Spitzenkandidatin

Schleswig-Holsteins SPD setzt im Landtagswahlkampf erneut auf ihre langjährige Ministerpräsidentin Heide Simonis. Auf einem außerordentlichen Landesparteitag am Wochenende in Lübeck wählten die Nord-Genossen Simonis einstimmig zur Spitzenkandidatin.

dpa LÜBECK. Schleswig-Holsteins SPD setzt im Landtagswahlkampf erneut auf ihre langjährige Ministerpräsidentin Heide Simonis. Auf einem außerordentlichen Landesparteitag am Wochenende in Lübeck wählten die Nord-Genossen Simonis einstimmig zur Spitzenkandidatin.

Prominente Unterstützung aus Berlin erhielt Simonis am Sonntag von dem SPD-Parteivorsitzenden Franz Müntefering. "Die Frau ist gut, die ist 100 Prozent wert", sagte Müntefering. Auch der DGB-Vorsitzende Michael Sommer wird sich am SPD-Wahlkampf beteiligen, kündigte der SPD-Landesvorsitzende Claus Möller an.

In Schleswig-Holstein wird am 20. Februar 2005 ein neuer Landtag gewählt. Vom Ausgang wird auch eine Signalwirkung für die drei Monate später stattfindende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen erwartet. Die Chancen der SPD, die anstehenden Landtagswahlen sowie die Bundestagswahl 2006 zu gewinnen, seien wieder gestiegen, meinte Müntefering. Die Politik der rot-grünen Bundesregierung trage erste Früchte, und die CDU habe keine Alternativen zu bieten.

Müntefering unterstrich das Bekenntnis der SPD zum Sozialstaat. "Die Sozialdemokratie wird gebraucht, sie findet sich nicht ab mit den Dingen, wie sie sind", sagte der Parteichef. Gleichzeitig kritisierte er Unternehmen, die versuchten, Arbeitnehmerrechte ohne Not zu beschneiden.

Am Nachmittag wollten die Delegierten des Parteitages das Regierungsprogramm beraten, mit dem Simonis in der nächsten Legislaturperiode antreten will. Zentrale Themen sind für die SPD Bildung, Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit.

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