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Heidelberg Druck kehrt im zweiten Quartal in schwarze Zahlen zurück

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberg Druck ist im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

dpa-afx HEIDELBERG. Der Druckmaschinenhersteller Heidelberg Druck ist im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Zwischen Juli und September habe der Gewinn nach Steuern vier Mill. Euro nach einem Verlust von 63 Mill. Euro im Vorquartal betragen, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Montag in Heidelberg mit. Zudem bestätigte Heideldruck den Ausblick für das Gesamtjahr.

Das betriebliche Ergebnis habe sich auf 20 (Vorquartal: minus 54) Mill. Euro belaufen. Der Umsatz legte im Quartalsvergleich um 14,5 Prozent auf 814 Mill. Euro zu. 45 Mill. davon entfallen auf Geschäftsbereiche, die abgespalten werden sollen. Ohne diese Segmente habe Heidelberg im zweiten Quartal 769 (Vorquartal: 602) Mill. Euro umgesetzt.

Ausblick

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Heidelberg auf vergleichbarer Basis einen Umsatzanstieg von mindestens fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Beim Ergebnis geht das Unternehmen von einer Verbesserung gegenüber dem Vorjahr aus. Ziel ist es, für das laufende Geschäftsjahr eine operative Umsatzrendite nach allen Sondereffekten von rund fünf Prozent zu erreichen", hieß es in der Mitteilung. Der Jahresüberschuss solle mindestens im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen.

Nach sechs Monaten schrieb das Unternehmen noch rote Zahlen. Der Verlust sei von 129 Mill. Euro im ersten Halbjahr 2003/04 auf 59 Mill. Euro gesunken. Der betriebliche Verlust habe 34 Mill. Euro nach 62 Mill. Euro betragen. Der Umsatz ging um 1,9 Prozent auf 1,524 Mrd. Euro zurück. Ohne die Geschäftsbereiche, von denen sich Heidelberg trennen will, habe sich der Umsatz im ersten Halbjahr auf 1,37 (Vorjahr: 1,26) Mrd. Euro belaufen.

Auftragseingang

Bei den Auftragseingängen verzeichnete Heidelberg Druck ein Plus 14,7 Prozent auf 2,097 Mrd. Euro. Ohne die verkauften Einheiten legte der Auftragseingang von 1,55 Mrd. Euro auf 1,9 Mrd. Euro zu.

Der Auftragsbestand sei in den ersten sechs Monaten um von 1,226 auf 1,279 Mrd. Euro geklettert. Im Vorjahreswert waren zudem noch Aufträge aus den abgetrennten Geschäftseinheiten in Höhe von 230 Mill. Euro enthalten. "Nach den schwierigen vergangenen drei Jahren geht es in der Printmedien-Industrie wieder leicht aufwärts", sagte Heidelberg Druck-Chef Bernhard Schreier, "der durch die drupa unterstützte hohe Auftragsbestand wird in den nächsten Quartalen im Umsatz des Unternehmens sichtbar werden."

Heidelberg Druck hatte sich wegen der Branchenkrise von den Sparten Web Systems sowie Digital getrennt und konzentriert sich jetzt auf die Segmente Press, Postpress und Financial Services.

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