Heidelberger Druck soll and einen US-Investor verkauf werden.
Heideldruck: Verkauf an US-Investor

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck (Heideldruck) soll an einen US-Investor verkauft werden.

WiWo/wil DÜSSELDORF. Der Verkauf ist für 2003 terminiert. Einem Börsengang werden bei der 50-prozentigen Muttergesellschaft, dem Essener Stromkonzern RWE, dagegen kaum Chancen eingeräumt, da die Heideldruckzahlen für das Geschäftsjahr 2001/2002 (31. März) schlechter ausfallen als erwartet. Für das Geschäft mit Katalogdruckmaschinen etwa kündigt Heideldruckchef Bernhard Schreier wieder "rote Zahlen" an. RWE will mit dem Verkauf an einen Finanzinvestor mindestens 1,5 Milliarden Euro erlösen. Um einen Käufer kümmern sich RWE-Finanzchef Klaus Sturany und Heideldruck-Aufsichsrat und Deutsche-Bank-Finanzchef Clemens Börsig, der vor drei Jahren Finanzchef von RWE war.

Auch Allianz und Commerzbank wollen sich schnell von Heideldruck trennen. Die Allianz verfügt über ihre Holding Almüco über 24 Prozent an Heideldruck, die Commerzbank hält vier Prozent. 22 Prozent der Aktien befinden sich im Streubesitz. Bedenken, dass der Druckmaschinenhersteller für einen Private-Equity-Investor zu teuer wird, zerstreuen RWE-Manager: "Das Unternehmen könnte in Sheetfed (Bogenoffset) - und Web-Systems (Rollenoffet) aufgeteilt und in Teilen weitervermarktet werden."

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%