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Heidfeld überzeugt bei Bewerbungsfahrt

Im Kampf um den noch freien Platz im Williams-BMW- hat Nick Heidfeld die Gunst der Stunde genutzt. Bei den Formel-1- Testfahrten in Jerez machte „Quick Nick“ seinem Namen abermals alle Ehre und Werbung in eigener Sache.

dpa HAMBURG. Im Kampf um den noch freien Platz im Williams-BMW - hat Nick Heidfeld die Gunst der Stunde genutzt. Bei den Formel-1- Testfahrten in Jerez machte "Quick Nick" seinem Namen abermals alle Ehre und Werbung in eigener Sache.

"Jetzt warten wir ab, wie sich BMW-Williams entscheidet. Mehr als Nick getan hat, kann man nicht tun", sagte Heidfeld-Manager Werner Heinz der dpa.

Bei seinen Bewerbungsfahrten in dem britisch-deutschen Rennwagen auf der spanischen Rennstrecke hatte Heidfeld seinen Rivalen Antonio Pizzonia distanziert. Der 27 Jahre alte Rennfahrer aus Mönchengladbach war stets schneller unterwegs gewesen als sein drei Jahre jüngerer Gegenspieler. Der Brasilianer hatte im letzten Jahr bei Williams-BMW zeitweise den verletzten Ralf Schumacher ersetzt, aber nicht überzeugen können.

"Reine Geldverschwendung und purer Blödsinn von Williams, Heidfeld und Pizzonia gegeneinander testen zu lassen. Alle wissen, dass Heidfeld der bessere Mann ist", sagte der ehemalige Rennfahrer Hans- Joachim Stuck der "Bild am Sonntag". Auch der frühere BMW - Motorsportchef Gerhard Berger macht sich für Heidfeld stark: "Ich würde ihn blind nehmen, weil er der beste Fahrer auf dem Markt ist. Ich weiß, dass BMW Nick favorisiert", stellte der Österreicher unlängst fest.

Allerdings hat Teamchef Frank Williams in der Fahrerfrage das letzte Wort. Und trotz der guten Leistungen von Heidfeld scheint Pizzonia noch immer die besseren Karten auf den Cockpit-Platz in dem Spitzenteam neben dem Australier Mark Webber zu haben. Über den Brasilianer hofft Williams auf Extra-Zahlungen von Ölsponsor Petrobras.

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