Heijmans sucht Kaufmöglichkeiten in Deutschland
Niederländischer Konzern greift nach Holzmann

Die Heijmans NV hat am Montag bestätigt, dass sie an Teilen der insolventen Philipp Frankfurt, interessiert sei. Es würden darüber bereits Gespräche mit dem Insolvenzverwalter geführt, teilte der niederländische Baukonzern am Montag mit.

vwd/rtr AMSTERDAM. Sollte Heijmans Teile von Philipp Holzmann übernehmen wollen, werde das Unternehmen keine aus der Vergangenheit resultierenden Risiken akzeptieren, hieß es weiter.

Die niederländische Bau-Gruppe hofft nach eigenen Angaben, die Gespräche mit der insolventen Holzmann über einen Kauf von Geschäftsbereichen innerhalb von zwei Wochen abzuschließen. "Wir hoffen, die Gespräche mit dem Insolvenzverwalter (Holzmanns) in ein bis zwei Wochen abschließen zu können", sagte eine Heijmans-Sprecherin am Montag.

Die "Financial Times Deutschland" hatte Heijmans, Volker Wessels Stevin und Koninklijke BAM NBM als potenzielle Käufer von Teilen des Philipp-Holzmann-Konzerns genannt. Sprecher von BAM und Volker Wessels Stevin dementierten diesen Bericht jedoch und sagten, sie führten keine Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter. Heijmans hatte Anfang des Jahres sein Vorhaben aufgegeben, die deutsche Martin Wurzel Baugesellschaft mbH zu übernehmen. Seither war das niederländische Unternehmen auf der Suche nach anderen Kaufmöglichkeiten in Deutschland.

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