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Heiko Maas im Kurzporträt

dpa SAARBRÜCKEN. Als Deutschlands jüngster Minister machte er erste Schlagzeilen. Und Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zählte ihn schon im Frühjahr zu den jungen Hoffnungsträgern für die "SPD von morgen": Der erst 34-jährige saarländische SPD-Fraktionschef Heiko Maas gilt als klarer Favorit für die Nachfolge des bisherigen SPD - Landeschefs Reinhard Klimmt. Klimmt selbst schlug ihn als Nachfolger vor, die Spitzengremien der Landespartei folgten dem Vorschlag.

Maas, der von 1998 bis 1999 unter SPD-Ministerpräsident Klimmt Umwelt- und Verkehrsminister an der Saar war, steht für eine neue Politikergeneration. Aus seinem Ziel, die neue CDU-Regierung Peter Müllers an der Saar kräftig zu attackieren, um 2004 wieder mit der SPD die politische Macht im einstigen Lafontaine-Land zu übernehmen, machte Maas von Anfang an keinen Hehl. Doch manchen eigenen Parteigenossen ist der in Saarlouis geborene Jurist in der Praxis bislang zu zahm gewesen.

Als Juso hatte er einst den Dornröschen-Schlaf der Saar-SPD unter Oskar Lafontaine kritisiert, als Minister die Bürokratie entrümpelt und als SPD-Fraktionschef die Aufgabe, Sprachrohr der Sozialdemokraten im Land zu sein. Maas entstammt einer katholischen Familie und zog nach seinem juristischen Staatsexamen schon 1994 erstmals als Abgeordneter in den Landtag ein. Er ist seit vergangenem September verheiratet.

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