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Heiler revidiert Planzahlen nach unten

rtr FRANKFURT. Die Heiler Software AG hat ihre Prognosen für Umsatz und Gewinn für das Geschäftsjahr 2000/01 nach unten revidiert. Der am Neuen Markt notierte Anbieter von Softwarelösungen teilte am Donnerstagabend in einer Pflichtveröffentlichung mit, dass Heiler nur noch mit einer Umsatzsteigerung um 60 % auf rund acht Mill. ? nach 4,989 Mill. ? 1999/2000 rechne. Die bisherige Umsatzzielgröße von zwölf Mill. ? werde nach derzeitigem Stand nicht mehr erreicht.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) dürfte auf Grund der reduzierten Umsatzerwartung und notwendiger Investitionen in Produkte und Ressourcen bei etwa minus vier Mill. ? und damit unter dem bisher angestrebten Wert von minus 2,1 Mill. ? liegen. Heiler verwies auf die geringere Nachfrage nach B2B-Marktplatzlösungen.

Die schwierige Verfassung des US-Marktes führe angesichts der damit zusammenhängenden möglichen Risiken zu einer bewussten Zurückhaltung in den USA. Die geplanten US-Umsätze von rund zwei Mill. ? würden daher ebenfalls aus der Planung des laufenden Geschäftsjahres herausgenommen, teilte das Unternehmen weiter mit.

Im Geschäftsjahr 2001/02 habe eine deutliche Ergebnisverbesserung oberste Priorität, teilte Heiler weiter mit. Das Unternehmen verfüge derzeit über liquide Mittel in Höhe von 26 Mill. ? und eine Eigenkapitalquote von 94 %. Der Quartalsbericht für das zweite Quartal werde am 3. Mai 2001 veröffentlicht.

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