Heimreise nach Verletzung
Taifun stoppt Handballer Kaufmann

Ein Tropensturm hat die Heimreise des verletzten Handball-Weltmeisters Lars Kaufmann aus dem Olympia-Trainingslager in Zhuhai verzögert. Sowohl die Fähre nach Hongkong als auch der Flug nach Frankfurt/Main wurden am Mittwoch gestrichen. Kaufmann hatte am Montag einen Muskelfaserriss in der linken Wade erlitten.

HB PEKING. Er kann damit nicht an den am Freitag beginnenden Sommerspielen in Peking teilnehmen. Für ihn rückt Michael Haaß in den Rückraum.

Der Mindener war bislang nur mit einer sogenannten P-Akkreditierung ausgestattet, die erhält als Nachrücker nun Sven-Sören Christophersen von der HSG Wetzlar. Christophersen erhielt am Mittwoch vom chinesischen Generalkonsulat in Frankfurt die offizielle Genehmigung für die Einreise ins Reich der Mitte.

Mit der P-Akkreditierung kann Christophersen in Peking zwar mit der Mannschaft trainieren, aber nicht im Olympischen Dorf wohnen. Bis zum Viertelfinale hat Brand nun die Möglichkeit, ihn im Falle einer weiteren Verletzung oder Erkrankung in seinen 14er-Kader nachzunominieren. "Ich bin überglücklich, dass ich doch noch dabei sein darf", sagte Christophersen, "für Lars tut mir das unendlich leid."

Seine Teamkollegen starten am 10. August gegen Südkorea in das Unternehmen Medaille. Weitere Gruppengegner sind Island, Afrikameister Ägypten, Rekord-Olympiasieger Russland und Europameister Dänemark.

© SID

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