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Heitmann fordert Rücktritt von VfL-Manager Pander

Die Pokal-Panne in Köln mit der Aufstellung des gesperrten Spielers Marian Hristow hat beim VfL Wolfsburg zu einer Personal-Diskussion geführt. Ex-Fußballchef Wolfgang Heitmann forderte in der „Wolfsburger Allgemeine Zeitung entsprechende Konsequenzen.

dpa WOLFSBURG. Die Pokal-Panne in Köln mit der Aufstellung des gesperrten Spielers Marian Hristow hat beim VfL Wolfsburg zu einer Personal-Diskussion geführt. Ex-Fußballchef Wolfgang Heitmann forderte in der "Wolfsburger Allgemeine Zeitung entsprechende Konsequenzen.

"Der VfL Wolfsburg hat ein Führungsproblem. Das war auch der Grund, warum ich zurückgetreten bin. Ich bin jetzt gespannt, ob auch andere die Courage haben, zurückzutreten", sagte Heitmann. Diese Aussage war eindeutig an die Adresse von VfL- Manager Peter Pander gerichtet. Heitmann fügte hinzu: "So macht sich der VfL einfach lächerlich."

Pander, der die Verantwortung für den Fehler übernommen hat, kündigte eine Untersuchung des Falles an und hat Rechtsanwalt Christoph Schickhardt eingeschaltet. Der Jurist deutete aber an, dass sich das Pokal-Aus nicht mehr verhindern lässt. Der Deutsche Fußball- Bund (DFB) hatte unmittelbar nach dem Treffen bereits die Kölner als Sieger am "grünen Tisch" ausgerufen.

Die Wolfsburger hatten das Pokalspiel bei den Amateuren des 1. FC Köln zwar 3:0 gewonnen, doch unmittelbar nach der Begegnung legten die Kölner gegen die Wertung Protest ein. Bei den "Wölfen" hatte Hristov mitgewirkt, der aber wegen einer Roten Karte im Pokal-Finale 2003 seines früheren Clubs 1. FC Kaiserslautern für drei Spiele gesperrt worden war. Diese Frist war in Köln noch nicht abgelaufen. Der Bulgare hätte noch zwei Pokalrunden aussetzen müssen.

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