Heiztechnikspezialist profitiert von günstigen Einkaufspreisen
Buderus vor allem im Ausland erfolgreich

dpa-afx FRANKFURT. Der Wetzlarer Heiztechnikspezialist Buderus hat seinen Umsatz nur dank kräftiger Nachfrage aus dem Ausland steigern können. Unter dem Strich kletterte der Vorsteuergewinn im Konzern in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 1999/2000 (Ende September) um 21 % auf 198 Mill. DM. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf 2,5 Mrd. DM. Das Auslandsgeschäft verbuchte einen Zuwachs von 13 Prozent; das Inlandsgeschäft ging dagegen um ein Prozent auf 1,62 Mrd. DM zurück.

Als wichtigen Grund für die positive Ertragsentwicklung gibt Buderus neben "Produkten mit höherer Wertschöpfung" vor allem "günstige Einkaufspreise für Energie, Roh- und Einsatzstoffe" an. Damit profitierte Buderus beispielsweise vom Preiskampf auf dem liberalisierten Strommarkt und den relativ niedrigen Schrottpreisen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr hat die Dynamik allerdings nachgelassen: Für den Zeitraum Oktober 1999 bis März 2000 hatte Buderus noch ein fünfprozentiges Umsatzplus und einen 37-prozentigen Anstieg des Vorsteuergewinns bekannt gegeben - damals allerdings schon vor einer "linearen Fortschreibung" dieses Trends gewarnt. Unter dem Strich sieht sich der Vorstand mit den Neun-Monats-Zahlen immer noch im Plan und rechnet für das letzte Quartal mit einer "Fortsetzung der positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung".

Der wichtigste Geschäftsbereich Heizungsprodukte legte um sechs Prozent auf 1,6 Mrd. DM zu und steuert mit 136 Mill. DM (plus 14 %) fast 70 % zum Gewinn bei. Dabei kletterte der Auslandsumsatz um 16 %. Die Sparte Gusserzeugnisse schrumpfte dagegen wegen der Flaute im Tiefbau um 16 % auf 444 Mill. DM. Der Geschäftsbereich Edelstahlerzeugnisse setzte 463 Mill. DM um, zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

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