Helaba soll mit Dekabank und LRP zusammengehen
Land Hessen sträubt sich gegen Landesbanken-Fusion

Die hessische Landesregierung gegen eine etwaige Fusion der DekaBank mit der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) und der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und bevorzugt statt dessen eine hessische Lösung.

Reuters FRANKFURT. "Wir sind an einer innerhessischen Verbundlösung interessiert. Bei der derzeitigen Diskussion über eine Fusion handelt es sich aus unserer Sicht nur um Gerüchte", sagte der hessiche Regierungssprecher Dirk Metz am Dienstag. Das Land Hessen kann über seine zehn-prozentige Beteiligung an der Helaba ein Vetorecht bei strategischen Entscheidungen ausüben. Die Landesregierung betrachte die Diskussion sehr unaufgeregt, sagte Metz.

Erst am Montag hatte sich die DekaBank verhalten über das geplante Fusionsmodell geäußert und erklärt, konkrete Ergebnisse seien noch nicht absehbar. Die Anteilseigner der LRP sollen im Sommer über eine neue Anteilsstruktur entscheiden. Ein Zusammenschluss mit der DekaBank - der Fondsgesellschaft und Großkundenband der Sparkassen - ist ein Weg, um die LRP weniger abhängig von den ertragsschwachen Sparkassen des Landes zu machen. Der Helaba wird Interesse nachgesagt, sich als dritte Kraft an dem Zusammenschluss zu beteiligen.

Bisher gehören 50 % der LRP den rheinland-pfälzischen Sparkassen, die WestLB hält 37,5 % und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) 12,5 %.

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