Hellwig für Siebert-Nachfolge favorisiert
Wirtschaftsforschungsinstitute bekommen neue Chefökonomen

An zwei der bedeutendsten deutschen Wirtschaftsforschunginstitute, dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel und dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), sind die ersten Entscheidungen über einen Chefwechsel gefallen.

mfi DÜSSELDORF. In Kiel soll der Vorsitzende der Monopolkommission Martin Hellwig, 53, den IfW-Präsidenten Horst Siebert ablösen, der im März nächsten Jahres 65 Jahre alt wird und ausscheidet. Die Details müssen noch verhandelt werden, doch die Berufungskommission hat sich klar für den Wettbewerbs- und Finanzmarktexperten ausgesprochen, der einer der angesehendsten deutschen Ökonomen ist. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre inHeidelberg promovierte Hellwig am Massachusetts Institute of Technologie in den USA, seit 1996 lehrt er an der Uni Mannheim. Sollte Hellwig wider Erwarten absagen, käme zunächst der Bonner Ökonom Jürgen von Hagen zum Zuge und dann der Berliner Wissenschaftler Michael Burda.

Die besten Chancen auf den RWI-Chefposten hat der Heidelberger Ökonom Christoph Schmidt, 39. Der empirisch ausgerichtete Arbeitsmarkt- und Bevölkerungsexperte hat in Mannheim studiert und an der Princeton-Universität promoviert. Im Rennen ist auch noch der Arbeitsmarktexperte Ronald Schettkat von der Uni Utrecht sowie der Finanzwissenschaftler Helmut Seitz von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt, Oder. RWI-Präsident Paul Klemmer, 66, will spätestens im September 2002 gehen.

Quelle: Wirtschaftswoche

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