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Henkel: Gewinnsprung von 20% im nächsten Jahr möglich - Abschreibungsregeln

Henkel-Chef Ulrich Lehner hält im kommenden Jahr durch die Umstellung der Abschreibungsregeln einen Gewinnsprung von rund 20 Prozent für möglich.

dpa-afx FRANKFURT. Henkel-Chef Ulrich Lehner hält im kommenden Jahr durch die Umstellung der Abschreibungsregeln einen Gewinnsprung von rund 20 Prozent für möglich.

Da viele Firmenwertabschreibungen steuerlich nicht verwertbar seien, werde dieser Wegfall voll auf den Jahresüberschuss durchschlagen, sagte Lehner der "Börsen-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Ausgehend von den bisherigen Firmenwertabschreibungen würde der Gewinn je Aktie um 20 Prozent steigen. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Firmenwertabschreibungen auf 125 Mill. Euro.

Das Ergebnis werde somit schon allein rein rechnerisch steigen, sagte Lehner. An der Dividendenausschüttung werde sich im Grundsatz nichts ändern. In der Regel schüttet Henkel ein Drittel des Überschusses nach Fremdanteilen an die Aktionäre aus.

Lehner: Konsumzurückhaltung Wird Andauern

Nach Ansicht des Firmenchefs dürfte sich das wirtschaftliche Umfeld in Europa nicht beleben, sondern noch unter dem Kostendruck der Globalisierung stehen. Die Konsumzurückhaltung werde andauern. Wachstumsimpulse erwartet der Hersteller von Schwarzkopf, Persil, Pritt oder Fa deshalb aus den USA und Asien.

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