Henkel
Kommentar: Notbremse gezogen

Das Familienunternehmen hat die Notbremse gezogen. Stellenabbau und Werkschließungen statt neuer Rekordgewinne, so lauten die Nachrichten aus Düsseldorf.

agr DÜSSELDORF. Henkel in der Krise? Hat die Konzentration auf Markenartikel den Hersteller von Waschmitteln, Kosmetika und Klebstoffen anfälliger für Verbraucher-Launen und Konjunktur-Schwankungen gemacht? Das Familienunternehmen hat jedenfalls die Notbremse gezogen. Stellenabbau und Werkschließungen statt neuer Rekordgewinne, so lauten die Nachrichten aus Düsseldorf.

Die schwache Konjunktur muss als Erklärung für den Ertragsrückgang im Kerngeschäft herhalten. Klar ist aber auch: Hätte Henkel das Chemiegeschäft nicht verkauft, sähe das Ergebnis besser aus. Denn Cognis war und ist profitabel. Warum also der Verkauf? Die Düsseldorfer wollen den Kosmetik-Bereich verstärken. Dafür ist die Kriegkasse nun gut gefüllt. Nur Übernahmekandidaten fehlen. Beiersdorf ist trotz voller Kasse zu teuer, und Wella hat sich erledigt. Nun sucht man nach kleineren Firmen, auch im Ausland. Die aber hätte man sich wahrscheinlich auch vorher schon leisten können.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%