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Henkel setzt auf Proben statt auf Preisabschläge

Auf den Preisverfall bei Waschmitteln will der Marktführer Henkel nicht generell mit Preissenkungen reagieren. "Wir setzen Preissenkungen nur sehr zurückhaltend ein...", sagte Konzernchef Ulrich Lehner der Tageszeitung "Die Welt" (Montag).

dpa-afx DÜSSELDORF. Auf den Preisverfall bei Waschmitteln will der Marktführer Henkel nicht generell mit Preissenkungen reagieren. "Wir setzen Preissenkungen nur sehr zurückhaltend ein...", sagte Konzernchef Ulrich Lehner der Tageszeitung "Die Welt" (Montag).

Zu hohe Schwankungen im Preis verunsicherten den Kunden. Dafür würden im Wettbewerb andere Instrumente wie Produktzugaben genutzt. So befänden sich in einigen Waschmittelpackungen auch Probefläschchen von Geschirrspülmitteln aus dem eigenen Haus wie Pril oder Somat.

Aktionen MIT Gutscheinen

Ein Henkel-Sprecher sagte am Sonntag, dass im Handel auch Aktionen mit Gutscheinen liefen. Die wichtigsten deutschen Waschmittelmarken von Henkel sind Persil, Weißer Riese und Spee. Henkel hatte bereits vor zwei Wochen weitere Sonderaktionen im Handel angekündigt.

Der Inlandsabsatz soll außerdem mit neuen Produkten angekurbelt werden. Dank seiner florierenden Auslandsgeschäfte erzielte der Konzern im zweiten Quartal 2004 eine deutliche Umsatz- und Gewinnsteigerung. Auf dem deutschen Heimatmarkt wurden dagegen Rückgänge verzeichnet. Henkel stellt neben Waschmitteln auch Klebstoffe und Kosmetik her.

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