Henkell & Söhnlein bleibt weiter Marktführer
Sektabsatz bei Henkell & Söhnlein um 15 Prozent zurückgegangen

Nach dem Jahrtausendwechsel hat der Wiesbadener Sekthersteller Henkell & Söhnlein 2000 weniger Sekt verkauft. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, ging der Absatz um 15 Prozent gegenüber 1999 auf 124,3 Mill. Flaschen zurück.

dpa-afx WIESBADEN. Gastronomie und Handel hätten im vergangenen Jahr noch auf ihre nicht aufgebrauchten Vorräte zum Jahrtausendwechsel zurückgreifen können. Zusätzlich hätten Preiserhöhungen die Nachfrage gedrückt, sagte der Sprecher der Geschäftsführung, Hans-Henning Wiegmann. Insgesamt habe die Unternehmensgruppe in "einem schwierigen Markt" aber dennoch ihre Ziele erreicht. Der Umsatz stieg um 3 % auf über 1,175 Mrd. DM (601,1 Mill. ?). Den Gewinn nannte das Unternehmen nicht.

Für die insgesamt positive Entwicklung haben die Zuwächse bei Wein, Spirituosen und alkoholfreien Getränken gesorgt. So verkaufte Henkell & Söhnlein im vergangenen Jahr 161,7 Mill. Dosen des Modegetränkes "Red Bull", 41 % mehr als 1999. Kräftig gestiegen ist auch der Verkauf von "Wodka Gorbatschow": 16 Mill. Flaschen wurden im Jahr 2000 verkauft. Das entspricht einer Steigerung von 14,7 %.

Trotz des Absatzrückgangs beim Sekt konnte Henkell & Söhnlein nach eigenen Angaben seine Marktführerschaft in Deutschland weiter erhalten. Im Sekt- und Champagnermarkt erreichte das Wiesbadener Unternehmen einen Marktanteil von rund 22 % gegenüber 25 % im Vorjahr. Insgesamt ist der Sektmarkt in Deutschland im Jahr 2000 um 7 % geschrumpft. In diesem Jahr werde sich der negative Marktrend aber fangen, prognostizierte Wiegmann.

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