Herabstufung / Platow-Brief
Aixtron wird panisch verkauft

Die Aktie des Spezialmaschinenbauers Aixtron, der Anlagen für Chiphersteller produziert, wurde zum Wochenauftakt regelrecht abgestraft.

rtr/dpa FRANKFURT. Noch bis vor kurzem galten die Titel der Aistron AG als "letzte Bastion" des Neuen Marktes, jetzt hat es auch sie getroffen: Die Aktie des Spezialmaschinenbauers fiel nach panikartigen Verkäufen am Montagvormittag um 18 Prozent auf 29, 61 Euro. Damit war das Papier größter Verlierer im Nemax 50, der indessen 3,39 Prozent verlor und damit deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 1500 Punkte auf 1368,57 Punkte sackte.

Händler sahen verschiedene Gründe dafür, dass die Titel derart abgestraft wurden. Ein Auslöser für den Kursrutsch sei unter anderem die Herabstufung der Aixtron-Aktie durch das Bankhaus Julius Bär. Die Bank hatte den Halbleiter-Hersteller zuvor von "Reduce" auf "Sell" heruntergestuft. Im Markt hieß es, das neue Kursziel belaufe sich nur noch auf 20 Euro.

Ein weiterer Grund für den Abturz der Aktie war vermutlich ein Bericht im Platow-Brief. Dort war auf schlechte Zahlen der Aixtron-Kunden Juniper Networks und Nortel hingewiesen worden. Händler meinten, das reiche schon aus, um die letzte Bastion am Neuen Markt zu nehmen. Bis vor Kurzem sei der Wert noch empfohlen wurden. Die Kunden würden aber nun "panisch" reagieren und verkaufen.

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