Herber Dämpfer
Wolfsburg muss zittern

Der VfL Wolfsburg droht seine Europapokal-Chance zu verspielen. Nach einer schwachen Vorstellung verlor der Fußball-Bundesligist am Dienstag das Hinspiel im UI-Cup-Finale beim AC Perugia mit 0:1 (0:1) und muss nun um den Einzug in den UEFA-Pokal bangen.

HB/dpa PERUGIA. Nur ein Sieg mit zwei Toren Unterschied kann den Wolfsburgern am 26. August (21.00 Uhr) im Rückspiel gegen die Italiener noch helfen. Vor 20 000 Zuschauern versetzte Jay Bothroyd (39.) mit seinem Treffern den Europapokal-Hoffnungen der Wolfsburger einen herben Dämpfer.

VfL-Trainer Jürgen Röber hatte wie angekündigt seine Mannschaft gegenüber der Bundesliga-Niederlage am Samstag bei Borussia Dortmund (0:4) auf zwei Positionen verändert. Thomas Rytter und Hans Sarpei rückten Sven Müller und Maik in die Anfangsformation. Die Partie verlief in den ersten zwanzig Minuten ausgeglichen. Beide Teams schenkten sich nichts. Immer wieder war das Spiel durch Fouls unterbrochen.

Der Tabellen-Zehnte der vorigen Saison in der Serie A fand als erstes zu seinem Spiel. Der Brasilianer Ze Maria, bester Spieler auf dem Platz, hatte die erste große Chance, als er VfL-Torwart Simon Jentzsch prüfte. Ze Maria war auch am Führungstreffer durch den Engländer Bothroyd (39.) beteiligt: Seinen Schuss wehrte Jentzsch so unglücklich ab, dass Bothroyd keine Mühe hatte, aus drei Metern den Ball per Kopf über die Linie zu bugsieren.

Auch nach der Pause waren die Gastgeber die dominierende Mannschaft. Wolfsburg schaffte es nicht einmal, gefährlich vor das Tor der Italiener zu kommen. Vor allem seine linke Seite war die Schwachstelle des VfL. Der Bulgare Martin Petrow bekam Ze Maria nicht in den Griff. In den Reihen der Wolfsburger enttäuschte auch vor allem der argentinische Spielmacher D'Alessandro, der nur durch Abspielfehler auffiel.

Erneut war es Bothroyd (58.), der noch die beste einer Reihe von Chancen für Perugia hatte, auf 2:0 zu erhöhen. Doch rutschte er nach einer flachen Eingabe von Do Prado knapp am Ball vorbei. So waren die Wolfsburger noch mit dem 0:1 gut bedient. Erst in der Schlussphase gelang es ihnen, ein wenig Druck zu machen, ohne jedoch gefährlich zu werden.

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