"Herber Rückschlag für die Liberalisierung"
Telekom muss DSL-Netze nicht mit Konkurrenz zusammenschließen

Die Deutsche Telekom muss ihre Hochgeschwindigkeitsnetz auf Basis der DSL-Technik nicht mit Netzen ihrer Konkurrenten zusammenzuschließen. Mehr zum Thema DSL

dpa BONN/ELMSHORM. Die Deutsche Telekom muss ihre Hochgeschwindigkeitsnetz auf Basis der DSL-Technik nicht mit Netzen ihrer Konkurrenten zusammenzuschließen. Ein entsprechender Antrag der Telefongesellschaft Talkline GmbH & Co (Elmshorn) wies die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post zurück. Das teilte Talkline am Freitag mit. Hierdurch werde die Monopolstellung der Telekom festgeschrieben, kritisierte das Unternehmen die Entscheidung.

Nach Angaben eines Sprechers der Regulierungsbehörde wurde der Antrag abgewiesen, weil die Telekom eine andere Technik hätte aufbauen müssen. Das Telekommunikationsgesetz sehe eine Zusammenschaltung nur auf der Basis der vorhandenen Strukturen vor. Talkline sprach indes von einem «herben Rückschlag für die gesamte Liberalisierung des Telekom-Marktes» in Deutschland.

Mit der DSL-Technik können Kunden auf der herkömmlichen Telefonleitung mit hoher Geschwindigkeit im Internet surfen. Die Telekom hat sich vorgenommen, DSL zu einem Massenprodukt und das Internet damit noch attraktiver zu machen. Bis zum Jahresende will das Unternehmen zwei Millionen Anschlüsse vermarkten. Auch andere Telefonangesellschaften bieten den schnellen DSL-Internetzugang an.

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