Hershey Stiftung will Hershey doch nicht verkaufen
Übernahmeschlacht um Hershey ist vorbei

Der Mehrheitsaktionär des amerikanischen Schokoladekonzerns Hershey , die Hershey Stiftung, will den Konzern nicht länger verkaufen und hat alle vorliegenden Angebote zurückgewiesen. Die Entscheidung fiel am späten Dienstagabend nach einer zehnstündigen Sitzung des Stiftungsrates.

Reuters VALLEY FORGE/PHILADELPHIA. "Die Stiftung hat alle Angebote zurückgewiesen, die sie erhalten hat", sagte Stiftungssprecher Rick Kelly. Die Stiftung werde Hershey auffordern, alle Verkaufsbemühungen aufzugeben, sagte der Sprecher weiter.

Seit die Verkaufsabsichten der Stiftung, die 77 Prozent der Stimmrechte an Hershey hält, bekannt geworden sind, ist es in dem kleinen 12 000-Einwohner Städtchen Hershey zu Protesten gegen den Verkauf gekommen. Der Generalstaatsanwalt Mike Fisher, der sich an die Spitze des Protests gesetzt hatte, erwirkte bei einem Gericht den einstweiligen Stopp des Hershey Verkaufs.

Als Favoriten für die Übernahme von Hershey galten der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestle , der britische Firma Cadbury Schweppes und die amerikanische Kraft. Die Wert der Transation wurde von Experten auf rund zwölf Milliarden Dollar geschätzt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%