Hersteller fordern niedrigere Steuern
Markenartikel bleiben liegen

Während die Discounter zulegten, verhagelten "schmerzhafte Absatzrückgänge" das Marken-Geschäft im ersten Quartal. Hersteller fordern Steuersenkungen, um die verfügbaren Einkommen zu erhöhen.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die "teilweise schmerzhaften" Absatzrückgänge im ersten Quartal 2002 ließen für das Gesamtjahr nur eine zurückhaltende Prognose zu, sagte der Verbands-Vorsitzende Johann Lindenberg am Mittwoch in Frankfurt. Der deutsche Unilever-Chef appellierte an die Politik, mit Steuersenkungen die verfügbaren Einkommen der Verbraucher zu erhöhen.

Im Konflikt mit expandierenden Handelsketten wie Aldi und Lidl forderte Lindenberg die Markenartikler auf, sich auf "ihre Stärken" Innovation, Qualität, Verlässlichkeit und Sicherheit zu besinnen. "Wir haben in Deutschland ein Discounterproblem, das die Vielfalt der Marken angreift", sagte er. Die Markenartikel-Hersteller hatten im ersten Quartal 2002 einen deutlichen Umsatzrückgang zu beklagen, während die Discounter um durchschnittlich 11 Prozent und Aldi gar um 15 Prozent zulegten.

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