Hersteller von PC-Hardware leidet unter Euroschwäche
Maxdata bleibt hinter Plan zurück

1999 hat Maxdata im dritten Quartal noch 26 Mill. DM verdient; in diesem Jahr waren es lediglich 1,0 Mill. DM. Zu schaffen macht dem PC-Hersteller der schwache Eurokurs, denn gekauft wird auf Dollarbasis, geliefert ausschließlich in Euroländer.

adx MARL. Die Maxdata AG hat im dritten Quartal weiter unter der Euro-Schwäche gelitten. Trotz eines Umsatzanstiegs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,2 % auf 431 Mill. DM ging das operative Ergebnis im dritten Quartal von 26 Mill. 1999 auf nunmehr 1,0 Mill. DM zurück, teilte der Hersteller von PC-Hardware am Freitagabend in Marl mit. Da die gesamte IT-Branche weltweit auf Dollarbasis kaufe, der Maxdata-Vertrieb dagegen ausschließlich in Länder mit Euro-Währung erfolge, leide das Unternehmen unter dem Kursverfall des Euro. Der Umsatz im Kerngeschäft liegt per 30. September bei 1,195 Milliarden DM (Vorjahr 1,069 Milliarden DM), das Ergebnis (Ebit) bei 13 Mill. DM.

Zunächst keine Besserung erwartet

Maxdata erwartet aufgrund der Rahmenbedingungen auch für das vierte Quartal 2000 und das erste Quartal 2001 keine spürbare Verbesserung und hat deshalb die Planung für 2000 und 2001 revidiert. Für das Gesamtjahr 2000 rechnet man mit einem Umsatz im Kerngeschäft von 1,68 Mrd. DM und einem operativen Ergebnis (Ebit) von 13 Mill. DM. 2001 soll der Umsatz im Kerngeschäft auf 1,85 Mrd. DM steigen bei einem Ebit von rund 80 Mill. DM beziehungsweise 4,5 Prozent Umsatzrendite. Dies gelte indes nur unter der Voraussetzung, dass der Euro Stabilität und Stärke zurückgewinnt.

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