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Hertha wieder erfolgreich - 3:1 in Freiburg

Hertha BSC Berlin hat nach zwei Niederlagen hintereinander wieder in die Erfolgsspur gefunden. Die Mannschaft von Trainer Falko Götz gewann beim SC Freiburg mit 3:1 (1:1) und kann sich nach dem 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga wieder nach oben orientieren.

dpa FREIBURG. Hertha BSC Berlin hat nach zwei Niederlagen hintereinander wieder in die Erfolgsspur gefunden. Die Mannschaft von Trainer Falko Götz gewann beim SC Freiburg mit 3:1 (1:1) und kann sich nach dem 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga wieder nach oben orientieren.

Nando Rafael (36.), Gilberto (50.) und Arne Friedrich (63.) trafen vor 23 000 Zuschauern für die Berliner. Ellery Cairo (25.) hatte nach einem Konter die überraschende Führung für die ersatzgeschwächten Breisgauer besorgt.

"Die Mannschaft hat sich gut gefangen", sagte Götz. Sein Freiburger Kollege Volker Finke meinte: "Wir haben verdient verloren. Es war nur ein schwacher Hoffnungsstrahl, mit dieser Besetzung etwas zu holen." Freiburg konnte in elf Bundesligaspielen nur einmal gegen Berlin gewinnen und rutschte wieder auf einen Abstiegsplatz.

Ein von SC-Torhüter Richard Golz gehaltener Foulelfmeter von Marcelinho (62.) blieb ohne Folgen. Für Aufregung sorgte indes die Rote Karte gegen den Berliner Alexander Madlung. Der 22-Jährige wurde von Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) in der 81. Minute für eine Tätlichkeit vom Platz gestellt, die sein Mannschaftskollege Dick van Burik begangen hatte. "Ich habe den Ball weggetreten. Mehr nicht", sagte der Rot-Sünder, der in der Erregung auf dem Weg in die Kabine eine Glastür eintrat.

Der Sportclub war mit großen Personalsorgen angetreten. Außer den Verteidigern Youssef Mohammad (Kreislaufprobleme) und Boubacar Diarra (Rot-gesperrt) fehlten Zlatan Bajramovic (Adduktorenprobleme), Bruno Berner, Levan Zkitischwili (beide Muskelfaserriss) und Lars Hermel (Knieverletzung). Dazu kamen die Langzeitverletzten Seyi Olajenbesi (Kreuzbandriss), Abder Ramdane und Dennis Bührer (beide Reha). Bei Hertha saß Torjäger Fredi Bobic an seinem 33. Geburtstag wegen einer Schleimbeutelentzündung im Knie zunächst nur auf der Bank und wurde erst in der Schlussphase eingewechselt.

Die Berliner erwischten den besseren Start: Nach einem Schuss von Rafael (13.) rettete Stefan Müller auf der Linie. Die umformierte Freiburger Abwehr wirkte unsicher und leistete sich einige Fehlpässe. Umso überraschender die Führung für Freiburg: Cairo schloss nach einem Konter mit einem Rechtsschuss zum 1:0 ab. Die Berliner reklamierten allerdings ein Foulspiel vor dem Pass von Soumaila Coulibaly. Hertha erholte sich jedoch schnell und kam zum 1:1: Marcelinho passte zu Rafael, der ins kurze Eck traf (36.).

Nach der Pause drehte Hertha auf und entschied das Spiel innerhalb von 13 Minuten. Gilberto machte mit seinem dritten Saisontor aus 14 Metern das 2:1 für die Gäste (50.). Die Entscheidung besorgte Friedrich, nachdem Marcelinho mit einem Strafstoß an Golz gescheitert war. Stefan Müller hatte Gilberto an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Sascha Riether (71.) mit einem Kopfball und Cairo (77.) mit einem Freistoß aus 25 Metern an die Latte hatten noch die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, nutzten sie aber nicht.

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