Hessische Anfänger am erfolgreichsten
Ostdeutsche Fahrschüler fallen öfter durch

In den ostdeutschen Bundesländern fallen deutlich mehr Fahrschüler durch die Führerscheinprüfung als im Westen. Am erfolgreichsten sind statistisch gesehen die Fahrschüler in Hessen, wo nur 22,7 Prozent der Anwärter nicht bestanden.

wiwo/ap FLENSBURG. Nach einer am Dienstag in Flensburg vorgelegten Statistik für das Jahr 2001 des Kraftfahrt-Bundesamtes schneidet Brandenburg mit einer Durchfallerquote von 39,6 Prozent am schlechtesten ab vor Sachsen-Anhalt (39,2 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (37,1 Prozent).

Insgesamt wurden im Jahr 2001 knapp 3,7 Millionen Führerscheinprüfungen abgenommen, wovon im Bundesdurchschnitt 28,7 Prozent mit einer Pleite endeten. 146 500 Führerscheine wurden entzogen, davon 109 000 wegen Alkohol. Rund 407 000 Fahrverbote wurden ausgesprochen, davon 248 000 wegen Raserei, 64 000 wegen Alkohol und 49 000 wegen Vorfahrtverletzung.

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat nach eigenen Angaben keine Erklärung dafür, dass in Ostdeutschland so viel mehr Fahrschüler die Prüfung vermasseln. Die Rangliste der Durchfallerquoten ist jedoch unanfechtbar: Brandenburg (39,6 Prozent), Sachsen-Anhalt (39,2), Mecklenburg-Vorpommern (37,1 Prozent), Thüringen (36,8), Sachsen (36,5), Berlin (35,9), Hamburg (35,8), Bremen (28,0), Baden-Württemberg (27,1), Schleswig-Holstein (26,3), Saarland (26,3), Bayern, (25,8), Nordrhein-Westfalen (25,4), Rheinland-Pfalz (25,2), Niedersachsen (23,6), Hessen (22,7).

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