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HEW-Ergebnis stagniert - Umsatz steigt auf 3,1 Mrd. DM

Der Hamburger Energiekonzern HEW wächst nach der Übernahme der ostdeutschen Energieunternehmen Veag und Laubag in eine neue Dimension.

dpa AFX HAMBURG. Der Hamburger Energiekonzern HEW wächst nach der Übernahme der ostdeutschen Energieunternehmen Veag und Laubag in eine neue Dimension. Der Umsatz, die installierte Kraftwerksleistung, der Stromabsatz und die Zahl der Beschäftigten werden sich jeweils verdreifachen oder gar vervierfachen, sagte Vorstandssprecher Manfred Timm am Mittwochabend in Hamburg.

Er erwarte die Zustimmung der Kartellämter in Bonn und Brüssel, der Bundesregierung und der Treuhand-Nachfolgerin BvS in den kommenden Wochen. Mit der Übernahme der Veag und der Laubag sei die HEW schlagartig zur Nummer drei im deutschen Strommarkt und damit in eine europäische Größenordnung hineingewachsen. "Damit ist auch eine neue Grundlage geschaffen für weitere Gespräche über den Berliner Stromversorger Bewag", sagte Timm.

Zum abgelaufenen Geschäftsjahr präsentierte Timm ein Absatzplus von 70 % auf rund 29 Mrd.. Kilowattstunden. "Da sind wir weltmeisterlich, denn in einem Markt, der nicht wächst, mussten wir diese Menge den Konkurrenten abnehmen", sagte der HEW-Chef. Dennoch habe die HEW große Schwierigkeiten, unter den Bedingungen des liberalisierten Strommarktes an die Ergebnisse zu Monopolzeiten anzuknüpfen. Der Umsatz erhöhte sich im vergangenen Jahr um 300 Mill. DM auf 3,1 Mrd.. DM, was aber im wesentlichen auf die Stromsteuer zurückzuführen sei, die an den Fiskus weitergeleitet wird. Der Gewinn werde in der Größenordnung des Vorjahres liegen, sagte Timm./DP/kh

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