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Hewlett-Packard: Bear Stearns kritisiert Management

Mit einem Gewinn von elf Cents pro Aktie konnte Hewlett-Packard die Erwartungen der Analysten um sieben Cents schlagen. "Eine schöne, aber kaum bewundernswerte Leistung", bemängelt Andrew Neff von Bear Stearns.

Am 27. Juli warnte das Management, dass der Ertrag pro Aktie in einer Spanne von vier bis fünf Cents liegen werde. Letztendlich habe Hewlett die selbst fabrizierten Prognosen übertroffen. An den Hürden, die der Konzern noch nehmen müsse, habe sich nichts geändert. So verfolge das Management zu viele Prioritäten, was die Fokussierung des Konzerns verwässere. Hewlett-Packard zahlt heute für die Managementfehler, die Mitte der 90er Jahre gemacht wurden. "Der Konzern hat nicht ausreichend in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien investiert", meint Neff. Die Tatsache, dass erneut in diesem Bereich gespart werde, sei kein sonderlich gutes Zeichen für einen Hightech-Konzern. Statt sich auf eine Kerntechnologie zu konzentrieren, versuche man, sich auf die verschiedensten Bereiche zu fokussieren. Da man im vierten Quartal von leicht anziehenden Umsätzen und stabilen Betriebskosten spricht, hebt Neff die Gewinnschätzungen für das laufende Quartal an. Wie viel Vertrauen man den Managementprognosen schenken dürfe, sei allerdings schwer abzuschätzen. In der Vergangenheit wurden die Ziele oftmals verfehlt. Neff empfiehlt, die Aktie lediglich zu "halten".

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