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Hewlett-Packard: Stiftung gegen Fusion

Die Packard Stiftung, die mit 10,4 Prozent der größte Aktionäre von Hewlett-Packard ist, hat sich entschieden, gegen die 24 Milliarden Dollar Fusion mit Compaq Computer zu stimmen.

Gemeinsam mit der Hewlett-Familie, die sich bereits vor einem Monat gegen den Deal gestellt haben, halten beide Gründerfamilien rund 18 Prozent der Hewlett-Packard Aktien. Dies reicht zwar nicht aus, um die Fusion zum scheitern zu bringen, erhöht aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich nun auch der Rest der Aktionäre gegen einen Zusammenschluss stellen werden. Das Brokerhaus Sanford Bernstein wies bereits letzte Woche darauf hin, dass sich das Risiko einer Fusion auf der Ertragsseite nicht auszahlen dürfte. Durch Compaq Computer würde HP den Umsatzanteil im schwierigen PC-Bereich erheblich ausweiten und die Ertragskraft des Drucker-Segments verwässern. Sollte die Fusion abgeblasen werden, dürfte dies auch den Rücktritt von Vorstand Carly Fiorina bedeuten. Noch aber will sich das Management nicht geschlagen geben. Man werden nun versuchen die Unterstützung institutioneller Investoren zu gewinnen. Marktbeobachter gehen jedoch davon aus, dass der Versuch von keinem Erfolg gekrönt sein dürfte. Gerüchte, wonach man versuchen könnte die Bedingungen der Übernahme neu zu verhandeln, wollte HP nicht kommentieren.

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