Hewlett-Packard und IBM im Mittelpunkt
Positiver Auftakt in New York erwartet

An der Wall Street wird von Marktbeobachtern am Mittwoch trotz erneuter Gewinnwarnungen mit leichten Kurszuwächsen gerechnet.

dpa-afx FRANKFURT. Konjunkturdaten werden dem Markt keine Orientierung bieten. Am Vortag waren die Standardwerte trotz eines Absackens des US-Verbrauchervertrauens im September nach starken Schwankungen mit Kursgewinnen aus dem Handel gegangen. Dies werten Marktbeobachter als positives Signal. Der S&P-Future stand bis gegen 15.00 Uhr um 0,50 % im Plus mit 1.023,10 Punkten.

Der Index der 30 Standardwerte Dow Jones Industrial Average hatte am Dienstag bis Handelsschluss um 0,65 % auf 8.659,97 Punkte zugelegt. Der marktbreitere S&P 500-Index war um 0,88% auf 1.012,27 Punkte geklettert.

Im Mittelpunkt könnten Aktien der Computerbauer Hewlett-Packard und IBM stehen. Credit Suisse First Boston (CSFB) erwartet einen Rückgang des PC-Umsatzes um 14 % für das laufende Jahr. Bisher war das Investmenthaus lediglich von einem Rückgang um 6 % ausgegangen. Als Grund für die reduzierte Prognose wird ein "Konsumentenschock" nach den Terroranschlägen in den USA genannt. Für 2002 rechnet CSFB mit einem weltweiten Wachstum der Branche um rund 10 %.

Bei Flugzeugbauern reißt die Ankündigung von Stellenkürzungen nicht ab. Flugzeugelektronikfirma Rockwell Collins will im Geschäftsjahr 2002 insgesamt 2.600 Mitarbeiter und damit 15 % ihrer Belegschaft entlassen. Flugzeughersteller Boeing hatte bereits mitgeteilt, dass er im Gefolge der Terroristenattacken 20.000 bis 30.000 Stellen streichen wird.

Aktien von General Motors GM könnten von einem Pressebericht bewegt werden, wonach GM in den nächsten sechs Jahren auch die Daewoo-Fabrik Pupyong übernehmen dürfte. Zudem wurde berichtet, dass GM für das Hughes-Satellitengeschäft eine Zahlung in Aktien akzeptieren will. GM hält einen 30-Prozent-Anteil an Hughes.

Lucent Technologies könnte von einem Bericht im "Wall Street Journal" bewegt werden. Die Zeitung hatte berichtet, dass Lucent seine Datentransfer-Tochter verkaufen wolle.

Ölaktien könnten von den Aussagen im Vorfeld der OPEC-Ministersitzung bewegt werden. Diese hatte ein Festhalten an den bisherigen Förderquoten in Aussicht gestellt. Dies könnte Exxon Mobile bewegen.

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