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Hexal-Chef rechnet wegen Gesundheitsreform in Deutschland erstmals mit Verlust

Der Generika-Hersteller Hexal erwartet im laufenden Geschäftsjahr in Deutschland aufgrund des Zwangsrabattes von derzeit 16 Prozent erstmals einen Verlust.

dpa-afx HOLZKIRCHEN. Der Generika-Hersteller Hexal erwartet im laufenden Geschäftsjahr in Deutschland aufgrund des Zwangsrabattes von derzeit 16 Prozent erstmals einen Verlust. "Wir rechnen allein aufgrund des Zwangsrabatts in diesem Jahr mit Erlöseinbußen von mehr als 35 Mill. Euro und werden in Deutschland erstmalig Verlust machen", sagte Thomas Strüngmann, Chef des zweitgrößten deutschen Herstellers so genannter Nachahmer-Medikamente am Mittwoch der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Wachstumspotenzial für Hexal, dessen Umsatz fast zur Hälfte auf das Konto der Auslandstöchter geht, sieht Strüngmann dagegen insbesondere in Süd- und Osteuropa, Lateinamerika und Asien.

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