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High-Techs wieder wohlauf!

Die Märkte notieren den zweiten Tag in Folge im Plus. Während der Nasdaq Index an seinen Tagesgewinnen festhalten konnte, büßte der Dow Jones Index einen Großteil der gewonnen Punkte ein. Investoren schöpfen wieder Vertrauen. Negative Nachrichten wie bei Chiphersteller Xilinx können die Märkte nicht mehr erschüttern. Billiger wird´s nicht mehr, dass scheint momentan Parkettmeinung zu sein. Anleger und Investoren deckten sich wieder mit Hochtechnologieaktien ein. Besonders gefragt waren die Aktien von Microsoft, Veritas und Hewlett-Packard.

Vor allem die Titel von Chipherstellern erlebten einen erfolgreichen Tag. Der Philadelphia-Halbleiter-Index machte über der Handelstag bis über sechs Prozent gut. Sogar Xilinx konnte an Wert zulegen, nachdem der Chiphersteller am Montag davor gewarnt hatte, die Gewinnerwartungen nicht einhalten zu können. Die Analysten von Bear Stearns bestätigten die Aktie auf "attraktiv". Neben Xilinx hatten in den vergangenen Tagen unter anderem LSI Logic, Vitesse, Cypress vor enttäuschenden Quartalszahlen gewarnt. Die Aktien aller vier Chiphersteller konnten am Dienstag Gewinne von über zehn Prozent einfahren. Auch andere Chipaktien wie Intel, Altera, Texas Instruments und Broadcom gingen mit Kursgewinnen nach Hause.



Ausgelassen ging es auch auf dem Softwaresektor zu. Veritas bestätigt seine Aussichten für das erste Quartal und das laufende Geschäftsjahr. Im Gegensatz zu anderen Softwareherstellern muss der Hersteller von Datenmanagementsoftware die Aussichten angesichts der schwächeren US-Konjunktur nicht korrigieren. Auch EMC konnte an Werte zulegen.



Zu den stärksten Werten im Dow Jones gehörte am Dienstag Finanzwert J.P. Morgan. Gut behauptet konnte die Citigroup den Handel beschließen. Der größte Finanzdienstleister der Welt will geplante Investitionen kürzen und die Ausgaben auf bis zu zwei Milliarden Dollar senken, berichtete das Wall Street Journal. Um welchen Betrag die Kosten jedoch wirklich gesenkt werden können hänge, unter anderem von der Entwicklung der US-Wirtschaft ab, berichtete die Zeitung weiter.



Ketch-Up Legende Heinz kam dagegen nicht so glimpflich davon. Der Lebensmittelproduzent geriet nach einer Gewinnwarnung unter Druck. Das Management führte höhere Energiekosten als Begründung an. Zudem seien die Tunfischverkäufe in den USA gefallen. Die Tunfischmarke von Heinz, StarKist, ist nach Preissenkungen der Konkurrenz unter Druck geraten. Das Brokerhaus Lehman Brothers bliebt am Dienstag bei der Einstufung "Market Performer". Allerdings senken die Analysten die Gewinnerwartungen für das laufende und kommende Geschäftsjahr.



Neben Qualcomm gehörte Siebel zu den Verlieren des High-Tech-Index. Siebels Verkaufsleiter Tom Hogan nimmt seinen Hut. Die Credit Suisse Boston hält die Kündigung für ein schlechtes Vorzeichen. Das Analystenhaus reduziert daraufhin seine Gewinnaussichten für den Glasfaserproduzenten.

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