Highway 101 – Die Silicon Valley Kolumne Nr. 42
„Killerportfolio“ digitaler Medien

Für alle Menschen, die sich bisher gefragt haben, warum sie auf einen Breitbandinternetanschluss umsteigen sollen hat Microsoft am 30. September in San Francisco die Antwort gegeben. Sie lautet: Windows XP Media Center Edition 2004.

Ob man Photos versenden, speichern, auf dem Fernseher betrachten oder drucken will - Media Center macht?s möglich. Gleichzeitig erhält man einen kompletten digitalen Videorecorder und leistungsfähiges elektronisches Fernsehprogramms. Nicht zu vergessen den CD-Drive mit automatischem Kopieren und CD-Brenner, natürlich auch mp3-fähig. Radio ist inklusive. Alles ist per Fernbedienung steuerbar und wird in der Regel mit leistungsfähigen Flachbildschirmen geliefert.

Daneben gibt es natürlich alle normalen PC-Programme und so ist auch der Einstieg gedacht: Der PC-Benutzer mit zunächst bescheidenen Medienansprüchen (z.B. Photos und Musik) soll nach und nach die ganze Macht der Plattform entdecken. Ein Heimserver für die digitale Unterhaltung - eine Produkt, das eigentlich von SUN oder Apple kommen sollte.

Nicht faul veröffentlichte Jupiter Research gleich die passenden Geschäftsprognosen zum Konzept: es ermittelte in einer Studie, dass 51% der Endverbraucher Fernsehsendungen auf dem PC speichern würden, wenn sie diese dann auf dem TV-Gerät abspielen könnten.

Klingt faszinierend. Doch ein ähnliches - wenn auch noch nicht so ausgereiftes - Produkt gab es schon vor einem Jahr. Der Erfolg war durchwachsen. Warum also jetzt der große Relaunch und was ist nun anders?

Seite 1:

„Killerportfolio“ digitaler Medien

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%