Archiv
Hinterbliebene der Terroropfer wollen Entschädigung

dpa-afx HAMBURG. Der auf Schadenersatzklagen spezialisierte Münchner Anwalt Michael Witti schätzt die Entschädigungsforderungen von Hinterbliebenen der Terrorkatastrophe in den USA auf bis zu 75 Mrd. DM. Das berichtet die "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe). Bisher haben sich laut Witti rund ein Dutzend Angehörige von Opfern gemeldet. Die Zahl werde jedoch steigen, so Witti.

Nach Einschätzung des Münchner Anwalts, der auch zahlreiche ehemalige NS- Zwangsarbeiter vertreten hat, seien nach amerikanischer Rechtsprechung bis zu 15 Mill. DM Schmerzensgeld für die Familien der Verstorbenen vom 11. September wahrscheinlich. Verklagt würden laut Witti voraussichtlich Fluggesellschaften, Sicherheitsfirmen und Flughafenbetreiber.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%