Hintergrund
Bundeswehr-Soldaten abmarschbereit

Die für den Mazedonien-Einsatz vorgesehenen Bundeswehrsoldaten stehen abmarschbereit. Wenn der Bundestag auf seiner Sondersitzung an diesem Mittwoch mit Mehrheit für die Mission votiert, können erste Voraustrupps unmittelbar danach Richtung Balkan aufbrechen.

dpa BERLIN. Für den Mazedonien-Einsatz sind zunächst 400 Bundeswehrsoldaten vorgesehen. Die Obergrenze liege bei 500 Soldaten, wurde am Montag in Berlin bestätigt. Ob und wann diese Obergrenze in Anspruch genommen wird, war zunächst unbekannt.

Zunächst sollen zwei bereits im Kosovo stationierte Kompanien mit zusammen gut 200 Soldaten nach Mazedonien verlegt werden. Dies könne relativ schnell geschehen, sagten Verteidigungsexperten.

Bei diesen 200 Soldaten aus dem Kosovo handelt es sich um Kampfeinheiten, die unter anderem mit dem Leopard-Panzer ausgerüstet sind. Dazu kommen Einsatzunterstützungskräfte direkt aus Deutschland. Dabei handelt es sich um ebenfalls etwa 200 Soldaten, die aus mehreren Standorten in Deutschland zusammengestellt werden und vornehmlich logistische Aufgaben in Mazedonien wahrzunehmen hätten. Über ihren Einsatz in Mazedonien gibt es bisher noch keine zeitliche Vorgabe.

Die zwei aus dem Kosovo nach Mazedonien zu verlegenden Kompanien werden durch zwei Einheiten mit ebenfalls etwa 200 Soldaten aus Deutschland ersetzt. Eine Einheit kommt aus der KFOR- oder der SFOR- Reserve, die der Nato unterstellt, und bereits auf dem Balkan stationiert ist. Bei der zweiten Einheit geht es um Mitglieder der "Division Spezielle Operationen" (DSO). Die Mehrzahl dieser Kompanie kommt aus Lebach im Saarland.

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