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Hintergrund: Chinesische Aktienklassen

Chinas Börsenunternehmen zerfallen in Aktienklassen, die einer Buchstabensuppe gleichen: A-Aktien lauten auf Yuan, sind in Schanghai oder Shenzhen gelistet und Inlandsanlegern vorbehalten. B-Aktien lauten auf Dollar und stehen Ausländern offen. H-Aktien sind in Hongkong notiert und internationalen Investoren vorbehalten; gleiches gilt für die in New York gelisteten N-Aktien.

Red-Chips haben neben der Erstnotierung auch ihren Sitz in Hongkong und unterliegen dem dortigen Recht. Technisch werden sie dadurch zu ausländischen Unternehmen; allerdings sind sie direkt oder indirekt von Peking kontrolliert und fast ausschließlich in China aktiv. Bei den meisten Börsenwerten handelt es sich um ehemalige Staatsbetriebe, bei denen die öffentliche Hand Großaktionär ist. Viele sind marode und schlecht gemanagt; die Kapitalrendite (ROE) der A-Werte befindet sich seit Anfang der 90-er Jahre in stetigem Fall und liegt im Durchschnitt unter 8 %.

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