Hintergrund der Tat unklar
Indonesien: Drei Tote bei Anschlag auf McDonald's-Filiale

Noch ist unklar, ob sich in Indonesien wirklich ein weiterer Terroranschlag ereignet hat. In einem voll besetzten Restaurant starben nach einer Explosion mindestens drei Menschen.

rtr/dpa JAKARTA. Bei einer Explosion in einem indonesischen McDonald's-Restaurant sind nach Medienberichten drei Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden. Die staatliche Nachrichtenagentur Antara meldete am Freitag, die Polizei untersuche, ob die Explosion in Makassar, Hauptstadt der Provinz Süd-Sulawesi, durch eine Bombe oder durch einen großen Feuerwerkskörper verursacht worden sei.

Die Zeitung "Jakarta Post" (Online) berichtete, nach Angaben der Geschäftsleitung habe ein Unfall an einem Küchenherd die Explosion ausgelöst.

Die Nachrichtenagentur Reuters meldete, die Explosion sei durch eine Bombe ausgelöst worden. Wie die Polizei nach Angaben von Reuters am Freitag mitteilte, war die Bombe mit einem Zeitzünder versehen. Der Sprengsatz detonierte am Donnerstag, als das Restaurant in der Stadt Makassar voll besetzt war mit Moslems, die das Ende des Fastenmonats Ramadan feierten. Wer hinter dem Anschlag stand, war zunächst unklar.

Am 12. Oktober waren auf der indonesischen Ferieninsel Bali mehrere Sprengsätze detoniert. Fast 200 Menschen wurden getötet, die meisten von ihnen ausländische Touristen. Nach den Anschlägen hatten mehrere Staaten des Westens Reisewarnungen für Indonesien ausgesprochen.

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