Hintergrund: Die bisherigen deutschen Olympia-Bewerbungen

Hintergrund
Die bisherigen deutschen Olympia-Bewerbungen

Deutschland bewirbt sich zum siebten Mal um die Austragung Olympischer Spiele. Bei den bisher sechs Versuchen, die Sommerspiele auszurichten, gab es drei Erfolge und drei Niederlagen.

dpa HAMBURG. Berlin erhielt den Zuschlag für die Spiele 1916, die dann dem 1. Weltkrieg zum Opfer fielen, und setzte sich 1931 beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) mit der Bewerbung für 1936 gegen den einzig verbliebenen Mitbewerber Barcelona durch. Zunächst wollten diese Spiele auch Frankfurt/Main, Köln und Nürnberg ausrichten. Zweiter deutscher Gastgeber der Sommerspiele war 1972 München.

Drei Mal scheiterte die deutsche Hauptstadt mit ihren Bewerbungen: für die Spiele 1908 an London, für die Veranstaltung 1912 an Stockholm sowie für die Spiele 2000 an Sydney. Nach der Wiedervereinigung 1990 hatten Frankfurt/Main, Hamburg, das Ruhrgebiet und Stuttgart auf einen nationalen Ausscheidungswettkampf verzichtet. Berlin misslang darüber hinaus der Versuch, 1956 die Reiterspiele ausrichten zu können, die wegen der strengen Quarantänevorschriften Australiens nicht in Melbourne stattfinden konnten. Um olympische Medaillen wurde stattdessen in Stockholm geritten.

Von den drei Versuchen, Olympische Winterspiele in Deutschland auszurichten, war nur einer erfolgreich: Garmisch-Partenkirchen erhielt den Zuschlag für 1936. Dagegen scheiterte Garmisch mit der Kandidatur für 1956 ebenso kläglich in frühen Wahlgängen der IOC - Vollversammlung wie Berchtesgaden bei der Abstimmung für die Winterspiele 1992.

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