Hintergrund
Die ersten Militärschläge gegen Afghanistan

Langstrecken- und Tarnkappenbomber bildeten die Stütze bei den ersten Angriffswellen auf Ziele in Afghanistan.

dpa WASHINGTON. An den ersten Militäreinsätzen gegen Afghanistan waren nach Angaben von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld 40 see- und landgestützte Flugzeuge beteiligt, darunter B-2- Tarnkappenbomber und Langstreckenbomber vom Typ B-52. Unter Berufung auf das Pentagon listete der Nachrichtensender CNN für die ersten Angriffswellen am Sonntag folgende Einsätze auf:

- zwei B-2-Tarnkappenbomber fliegen vom US-Luftwaffenstützpunkt Whiteman in Missouri. Sie werfen über Afghanistan von Satelliten geleitete Bomben ab und landen anschließend auf dem britischen Stützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean. Der Marine- und Auftankstützpunkt liegt auf einer 44 Quadratkilometer großen Insel. Bereits während des Golfkrieges starteten von hier aus B-52-Bomber.

- B-1 und B-52-Langstreckenbomber starten zu Angriffen von Diego Garcia aus. Die B-1 fliegen mit Überschallgeschwindigkeit und können mit einer Tankfüllung 9800 Kilometer weit fliegen. Sie haben Marschflugkörper, Raketen und Bomben an Bord. Die B-52 fliegen 14 000 Kilometer ohne Auftanken; sie können knapp 32 Tonnen Waffen befördern: Bomben, Raketen und Minen.

- 25 Angriffsflugzeuge steigen von den atomgetriebenen Flugzeugträgern "USS Carl Vinson" im Persischen Golf und der "USS Enterprise" im Arabischen Meer auf. Die "Vinson" hat zwei Atomreaktoren und 90 Flugzeuge auf dem Deck. Sie hat 5600 Seeleute an Bord und wurde 1983 in Dienst gestellt. Die "Enterprise" hat acht Reaktoren und Platz für 85 Flugzeuge. Sie hat 5800 Marinesoldaten an Bord und wurde 1961 in Dienst gestellt

- 50 Tomahawk-Marschflugkörper werden von vier Schiffen und zwei U- Boten aus abgeschossen. In der Region befinden sich der Kreuzer "USS Philippine Sea", die Zerstörer "USS O'Brien", "USS John Paul Jones" und "USS McFaul" sowie die U-Boote "USS Providence" und die britische "HMS Trafalgar".

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