Hintergrund
Die folgenschwersten Palästinenser-Attentate der neuen Intifada

dpa HAMBURG. Seit Beginn des neuen Palästinenseraufstands vor fast einem Jahr haben Extremisten zahlreiche Attentate in Israel verübt. Hier eine Übersicht der folgenschwersten:

14. Februar 2001: Ein 36 Jahre alter Palästinenser steuert einen Bus in Asur nahe Holon südlich von Tel Aviv absichtlich in eine Sammelstelle für Anhalter. Acht Israelis werden getötet.

4. März 2001: An einem Fußgängerüberweg nahe des Marktplatzes von Netanja sprengt sich ein 23 Jahre alter Hamas-Terrorist in die Luft. Mit ihm sterben zwei Frauen und ein alter Mann.

18. Mai 2001: Ein 21 Jahre alter Hamas-Aktivist zündet am Eingang des belebten Einkaufszentrums "Hascharon" in der Küstenstadt Netanja eine unter dem Mantel verborgene Sprengladung. Fünf Israelis und der Attentäter werden zerfetzt.

1. Juni 2001: In der Warteschlange vor der Discothek "Pascha" an der Strandpromenade von Tel Aviv zündet ein 22 Jahre alter Palästinenser eine um den Leib gebundene Sprengladung. Der Selbstmörder und 21 meist aus Russland stammende junge Israelis sterben.

9. August 2001: Beim Selbstmordanschlag in einer Pizzeria im Zentrum Jerusalems reißt der Attentäter 15 Menschen mit in den Tod. Mehr als 90 Menschen werden zum Teil lebensgefährlich verletzt.

9. September 2001: Ein Selbsmordattentäter sprengt sich am Bahnhof der nordisraelischen Stadt Naharia in die Luft. Drei Israelis sterben mit ihm, mindestens 46 weitere werden verletzt.

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