Hintergrund: D&O Versicherung: Was man beim Abschluss beachten muss

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D&O Versicherung: Was man beim Abschluss beachten muss

Wurde früher ein Manager nach Fehlern nur gefeuert, bittet ihn sein Unternehmen heute persönlich zur Kasse. Einerseits. Andererseits ist die Klagefreudigkeit von Konsumenten und Aktionären gestiegen. Dieses Haftungsrisiko deckt die D&O-Versicherung ab. Aus den USA - dem Mutterland der Directors &Offices-Versicherungen - kamen die ersten Versicherer Mitte der 90-er Jahre auf den hiesigen Markt. Deutsche zogen nach.

Die Besonderheit dieser Managerhaftpflichtversicherung: Nicht der Versicherte selbst schließt sie ab, sondern sein Unternehmen für seine Position - egal wer sie gerade bekleidet. Die Folge: Kaum ein Manager kennt die Police. Kaum einer weiß, welche Risiken bei ihm nicht mitversichert sind. Kaum einer weiß, ob - und wenn ja, in welcher Höhe - eine Selbstbeteiligung auf ihn zukommt. Zudem verschlechtern die Versicherer die Bedingungen laufend.

Die Versicherung tritt nicht für vorsätzlich verursachte Schäden ein und nicht, wenn eine Straftat vorliegen könnte. Hinzukommt: Seit der Arag-Entscheidung des Bundesgerichtshofs steht fest, dass Aufsichtsräte verpflichtet sind, mögliche Schadensersatzansprüche gegen den Vorstand nachzugehen - wenn sie nicht selbst für den Schaden zahlen wollen.



Jurist und D&O-Experte Michael Hendricks, Chef der gleichnamigen Beratungsgesellschaft in Düsseldorf, rät Unternehmen beim Abschluss von Managerversicherungen auf diese Punkte besonders zu achten:

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