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Hintergrund: Flugzeugkollisionen bei Start und Landung

Bei Flugzeugkollisionen am Boden und in der Luft sind in der Geschichte der Luftfahrt immer wieder zahlreiche Menschen ums Leben gekommen.

dpa HAMBURG. Die Zusammenstöße ereigneten sich vor allem in den risikoreichen Flugphasen beim Start und der Landung.

Eine Auswahl von Fällen der vergangenen 30 Jahre:

8. Oktober 2001: Auf dem Mailänder Flughafen Linate kollidiert in dichtem Nebel eine Passagiermaschine der skandinavischen Gesellschaft SAS vom Typ MD-80 in der Startphase mit einer Cessna. Über 100 Menschen sterben.

2. Februar 2000: Auf dem Rollfeld des Flughafens Teheran-Mehrabad rammt ein beim Start auf der Rollbahn vom Kurs abgekommener C-130 «Hercules»-Transporter der iranischen Luftwaffe einen zivilen Airbus. In dem Transporter sterben zehn Menschen.

19. November 1996: Eine landende Beech 1900 prallt auf dem Flugplatz der Kleinstadt Quincy (US-Bundesstaat Illinois) mit einem startenden Privatflugzeug vom Typ King Air 200 zusammen. In den brennenden Trümmern sterben 14 Menschen.

26. April 1993: Auf dem Flughafen von Aurangabad in Indien gewinnt eine startende Boeing 737 der Indian Airlines zu spät an Höhe, streift mit den Bugrädern einen Lastwagen und stürzt brennend ab. 56 Menschen kommen ums Leben.

22. Dezember 1992: Beim Anflug auf den Flughafen von Tripolis kollidiert eine Boeing 727 der Libyan Airlines mit einem Militärjet vom Typ MIG-23 und stürzt ab. In der Zivilmaschine sterben 157 Menschen.

1. Februar 1991: Auf dem Internationalen Flughafen von Los Angeles (USA) kollidiert eine Boeing 737 der US-Air mit einem kleinen Pendlerflugzeug der SkyWest, nachdem die Rollbahn irrtümlich zwei Mal freigegeben worden war. 33 Menschen sterben.

25. September 1978: Eine Boeing 727 der Pacific Southwest Airlines stößt beim Landeanflug auf San Diego (Kalifornien) mit einer Cessna 172 zusammen und stürzt auf ein Wohngebiet. Unter den mindestens 144 Toten des Unglücks sind auch einige Einwohner der Stadt.

1. März 1978: Im Anflug auf den Flughafen Kano (Nigeria) prallen eine Fokker F-28 der Nigeria Airways und ein MIG-21-Jäger der nigerianischen Luftwaffe zusammen: 18 Tote.

27. März 1977: Auf dem Flughafen von Teneriffa prallt ein ohne Erlaubnis startender Jumbo-Jet der KLM bei Nebel auf einen Jumbo der PanAm. In den brennenden Trümmern sterben 538 Menschen.

29. Juli 1972: Zwei DC-3-Passagiermaschinen der kolumbianischen Avianca stoßen nach dem Start vom Flughafen Villavicencio südlich von Bogota zusammen. Alle 38 Insassen sterben.

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