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Hintergrund: Fraktur der WirbelsäuleDPA-Datum: 2004-07-01 16:26:07

Hamburg (dpa) - Frakturen der Wirbelsäule sind häufig eine Folge von Autounfällen oder Stürzen aus großer Höhe. Der betroffene Bereich schwillt an. Ist das Rückenmark betroffen, können Störungen des Tastsinns oder Lähmungen eintreten, weil dort wichtige Nervenbahnen verlaufen.

Hamburg (dpa) - Frakturen der Wirbelsäule sind häufig eine Folge von Autounfällen oder Stürzen aus großer Höhe. Der betroffene Bereich schwillt an. Ist das Rückenmark betroffen, können Störungen des Tastsinns oder Lähmungen eintreten, weil dort wichtige Nervenbahnen verlaufen.

Stabile Wirbelbrüche werden durch Flachlagerung des Verletzten und dem Tragen eines Korsetts behandelt. Bei instabilen Wirbelbrüchen besteht durch eine Verschiebung von Bruchstücken die Gefahr einer Schädigung des Rückenmarks. Dann muss eine mindestens sechswöchige Bettruhe eingehalten werden. Ist das Rückenmark mitbetroffen, ist eine Operation nötig.

So schlimm hat es Ralf Schumacher aber offenbar nicht getroffen, der nach Angaben seines Arztes leichtere Frakturen hatte. «Nach acht bis zwölf Wochen sind solche Frakturen, die nicht so selten sind, gut ausgeheilt», erklärte Johannes M. Peil von der Sportklinik Bad Nauheim. Ralf Schumacher könne auch in diesem Jahr wieder ins Auto steigen: «Wenn alles verheilt ist, sehe ich kein Problem.»

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